Jeder vierte Europäer ist arm!

Europa, wo das Industriezeitalter begann und die Wohlstandsgesellschaft geboren wurde, steht kurz davor, die Rolle des Elendigen zu spielen.

Nicht in einem Roman, sondern im echten Leben. Der arbeitslose Bauarbeiter Antonio Molino Paellas bei der Rojas Essensausgabe im spanischen San Simon bringt es auf den Punkt: „Als ich Arbeit hatte, hatte ich ein gutes Leben. Ich hatte nicht viel Geld, aber genug zu essen. Ich bin jetzt 41 Jahre alt, habe nichts und lebe auf der Straße.“ Jeder vierte Europäer steht an der Armutsgrenze. 120 Millionen Bürger des Kontinents sind arm. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank sind das genau 24,2 % der Europäer. Nach offiziellen Angaben der einzelnen Länder warten 119,6 Millionen Menschen darauf, gerettet zu werden. Zumindest ist es die strategische Planung Europas bis 2020. Das ärmste Glied in der europäischen Kette ist Bulgarien. 49 % der Bulgaren leben an der Armutsgrenze. Die Situationen sind in Rumänien mit 40 % und Lettland mit 33 % nicht wesentlich besser. Auf Platz vier folgen mit 31 % Griechenland und Ungarn. Den geringsten Anteil an armen Menschen an der Bevölkerung hat mit 13,7 % Island, das Land, das vor kurzem Pleite war. Island folgt Norwegen mit nur 14,6 %.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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