Terrorverdächtiger nach Deutschland überstellt

Der wegen Unterstützung ausländischer terroristischer Vereinigungen angeklagte Islamist Fatih K. kann in Deutschland vor Gericht gestellt werden. Der 31-jährige Berliner war – nach einem ersten Haftbefehl von Anfang 2010 – im August vergangenen Jahres in die Türkei geflohen und saß dort fast vier Monate in Auslieferungshaft.

Berlin (dapd). Nun wurde er den deutschen Behörden überstellt und befindet sich in Untersuchungshaft im Berliner Gefängnis Moabit, wie der Sprecher des Berliner Kammergerichts, Tobias Kaehne der Nachrichtenagentur dapd am Freitag bestätigte.

Die Bundesanwaltschaft wirft dem 31-jährigen deutschen Staatsbürger vor, die Terrororganisationen ‘Islamische Jihad-Union’ (IJU) und Deutsche Taliban Mujahideen (DTM) im November und Dezember 2009 mit zwei Zahlungen von insgesamt 1.410 Euro unterstützt zu haben. IJU und DTM verfolgen laut Bundesanwaltschaft das Ziel, Afghanistan von westlichem Einfluss zu befreien und ein Islamisches Emirat zu errichten. Sie sollen Terrorcamps unterhalten und Anschläge auf afghanische Regierungstruppen sowie Mitglieder der internationalen NATO-Schutztruppe ISAF verübt haben.

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