60 Zeugen für Ulvi

Ulvi Kulac wurde in Deutschland zur lebenslanger Haftstrafe wegen Mordes verurteilt. Ihm wird vorgeworfen am 7. Mai 2001 in Lichtenberg die neunjährige Peggy Knobloch missbraucht und getötet zu haben. Wie nun bekannt wurde, werden im Wiederaufnahme-Verfahren 60 Zeugen aussagen, die an die Unschuld Ulvis glauben. Gudrun Rödel, die von Anfang an nicht an die Vorwürfe gegenüber dem geistig behinderten Mann geglaubt hat, hat eine Initiative gegründet und einen Rechtskampf gestartet.

Peggy wurde gesehen

Der Rechtsanwalt Michael Euler beteuert die Unschuld seines Mandaten und erklärt: „Dieser Mord wurde nicht von Ulvi begangen. Hier wurde ein unschuldiger Mensch verurteilt“. Euler sagte auch, dass er eine Antwort auf das mündliche Geständnis, Gutachterberichte und andere Vorwürfe hat. Es gibt 60 Zeugen, die Peggy noch nach dem angeblichen Tatzeitpunkt lebendig gesehen haben, so Euler und sagt: „Diese Zeugen werden die Unschuld Ulvis aufdecken“.

Leiche wurde nie gefunden

Es wird erwartet, dass nach dem erneuten Gesuch Eulers, den Prozess wiederaufzunehmen die Verhandlungen vor dem Landgericht Bayreuth stattfinden werden. Der Anwalt hatte als Begründung juristische Pannen und das nicht anhören von Zeugen vorgelegt. Ulvi Kulac wurde 2004 in einem Indizienprozess von der Ersten Großen Strafkammer des Landgerichts Hof zu lebenslang verurteilt und befindet sich seit acht Jahren in Haft. Die Leiche von Peggy wurde nie gefunden, dabei wurde bei der Urteilsentscheidung davon ausgegangen, dass sie tot ist.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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