Skandal im Jugendamt

Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Jugendamtsmitarbeiter Wolfgang S., der drei türkische Waisenkinder um 13 Tausend Euro geprellt haben soll. Die Mutter der drei Kinder hatte eine Lebensversicherung abgeschlossen, aus der jedem Kind 13.000 Euro zustehen sollten, sobald sie volljährig werden. Das Geld verwaltet Wolfgang S ein als Vormund, der sich um die Kinder kümmert. Doch der Jugendamtsmitarbeiter Wolfgang S. zockte die Halbwaisen gnadenlos ab. Eines der betroffenen Kinder, Ezgi T, erzählt: „Einen Monat nach meinem 18. Geburtstag ging er mit mir zur Zahlstelle im Bezirksrathaus und ließ sich das Geld auszahlen. Er sagte, es wäre besser, wenn er das Geld verwahren würde, da es sonst auf unser Pflegegeld angerechnet werde“. Obwohl die Kinder in einer notdürftigen Wohnung untergebracht sind und für ihren Lebensunterhalt dringend Geld benötigen, soll Wolfgang S. keine Hilfe geleistet sondern das Geld unterschlagen haben.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

Link: http://almanca.hukuki.net/skandal-im-jugendamt.htm
Artikel: Skandal im Jugendamt

3 Gedanken zu „Skandal im Jugendamt

  • 03/11/2010 um 15:24
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    Diese Schilderung hat Lücken: 1:Um welche Angelegenheiten kümmerte sich der Vormund?
    2. Warum bekommt ein Jugendamtsmitarbeiter die Versicherungssumme einer Lebens-versicherung an der Zahlstelle des Bezirksrathauses ausbezahlt?
    3. Nicht alle drei Kinder wurden gleichzeitg 18 Jahre alt. 4. Ein Kind, Ezgi erzählt und 5. Wolfgang S. „soll“ unterschlagen haben. Es ist nichts bewiesen. Richtig mag sein, dass ein solcher Geldsegen auf Sozial- oder Pflegeleistungen angerechnet wird.

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  • 03/11/2010 um 15:30
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    Erst genau prüfen und Beweise sichern und bei festgestelltem Fehlverhalten öffentlich schimpfen; bitte nicht zuvor…..

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  • 18/01/2011 um 00:22
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    im Zusammenhang mit der Institution Jugendamt und auch in Köln wundert mich nichts mehr. Leider sind die verrücktesten Informationen durchaus glaubhaft. Was also will man also erwarten von einem halben – und deshalb illegalen Amt -, da ohne Dienstherrn mit Fachaufsicht. Somit ohne Kontrolle.

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