Gülsüm erduldete die grausame Folter neun Jahre lang

Gülsüm Altin (28) kam mit 19 Jahre frisch verheiratet nach Deutschland. Neun Jahre lang wurde sie von ihrem Mann, Schwiegervater und –mutter geschlagen und mißhandelt. 

Endlich sammelte sie ihr Mut und zeigte ihren Mann und die Schwiegerelten an. Die Quälerein haben nun ein Ende genommen. Nach dem Gerichtsurteil wurde Gülsüm Altin in Polizeischutz genommen. Die Angeklagten, der Ehemann Nuri Altin, bekam sechs Jahre und neun Monate, und der Schwiegervater Imdat Altin vier Jahre und 9 Monate Freiheitsstrafe. Die Mutter Hatice Altin bekam nur eine Geldstrafe von 600 Euro.

Meine Kinder wurden entführt

Im Sommer 2009 – acht Jahre nach der Hochzeit – besuchte die Familie Altin in der Türkei die Verwandtschaft. Der leibliche Vater erkannte die Situation und ging gleich zur türkischen Polizei. Daraufhin nahm der Schwiegervater den Paß weg und entführte die Kinder nach Deutschland. Gülsüm ließ sich sofort einen neuen Paß machen, um ihre Kinder wieder zu bekommen und die Familie zu bestrafen. Sie ging nach Deutschland zurück und holte sich von der Initiative „Weisser Ring“ Unterstützung. Hier wurde sie beschützt. In dieser Zeit zeigte sie die Familie Altin an und sah ihre Kinder nach zwei einhalb Monaten wieder.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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