Bildung hat nichts mit Herkunft zu tun

Ali Riza Simsek (SPD), Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft, hat in Bergedorf ein Symposium zum Thema “Migranten und Integration“ organisiert. Der Hamburger Schulsentor Ties Rabe, der als Redner an der Diskussion teilnahm, erklärte: „Entscheidend für den Bildungserfolg ist nicht, ob man einen Migrationshintergrund hat oder nicht, sondern das Interesse der Eltern“. Rabe betonte, für Familien die sich nicht ausreichend um die Bildung ihrer Kinder kümmern, das Motivation unentbehrlich ist und das es in Hamburg immer mehr Ganztagsschulen gibt.

Muttersprache ist wichtig

Rabe verteidigte die Foderung, in den Schulen auch Türkisch zu lehren: „Mit dem türkischen Botschafter Karslioglu habe ich über die Bedeutung von Türkisch als Muttersprache gesprochen. Genauso wie Russisch, Französisch und Lateinisch muss auch Türkisch in den Schulen gelehrt werden. Wenn man sich die Entwicklungsdynamik in der Türkei vor Augen hält, muss von der türkischen Sprache profitiert werden. Wir brauchen Migranten, die beide Sprachen gut sprechen“. Deutschland kann nicht ohne Migrantnen, denn nur sie können den Bedarf an qualifizierten Fachkräften decken, so Rabe und rief dazu auf, die Zahl der Lehrer mit Migrationshintergrund an den Schulen zu erhöhen . Simsek erklärte, dass 30% der Hamburger einen Migrationshintergrund haben und forderte Chancengleichheit in der Bildung.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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