Ankara findet “Vermisst“-Kampagne verstörend!
Immer mehr junge Menschen werden von extremen, islamischen Gruppen radikalisiert, so das Bundesinnenministerium, das auch eine Lösung für dieses Problem hat. Eine aufklärende Plakatkampagne, die Familien auffordert ihre Kinder bei einer Beratungshotline zu denunzieren. Das türkische Außenministerium ist empört über diese Maßnahmen der Bundesregierung. Die Türkei hat den deutschen Botschafter dringend um eine Stellungnahme gebeten und diplomatische Schritte eingeleitet, um diese Kampagne stoppen zu lassen.
Die Türkei appelliert an die Bundesregierung: „Die Namen, die auf den Plakaten stehen sind türkisch, wie die größte Migrantengruppe in Deutschland. Diese Verbindung ist störend. Dies verstärkt die Differenzierung zwischen den Menschen.“ Die deutschen Vertreter in der Türkei reagierten verloren auf diese Kritik und konnten nichts anderes sagen als: „Diese Kritik werden wir an die zuständigen Behörden weiterleiten.“
Bei einem Treffen am Montagabend haben die Vertreter des Außenministeriums, der MIT (Türkischer Verfassungsschutz) und dem Ministerium für Religionsangelegenheiten auch über die “Vermisst“-Kampagne diskutiert. Es wurde bekannt, dass das Außenministerium sich mit dem türkischen Botschafter in Berlin, Hüseyin Avni Karslıoğlu, beraten hat und nun eine Strategie entwickeln wird.
Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.