Zu Besuch bei türkischen Tüfftlern / Von Cedric Rehman

Plieningen. Eine Delegation des Bezirksbeirats war in einen Stadtteil der Küstenmetropole Izmir zu Gast.

Alle geben sich Küsschen. Wen in den vergangenen Wochen die Gehässigkeiten in der Sarrazin-Debatte berührt haben, dem dürfte der Anblick im Plieninger Bezirksrathaus zu Herzen gehen. Deutsche und Deutsche mit türkischen Wurzeln liegen sich in den Armen und küssen sich die Wangen. Auch Deutsche, die – politisch korrekt ausgedrückt – keinen Migrationshintergrund haben, begrüßen sich auf orientalische Art.

Die fünf Tage in der Türkei scheinen etwas bewirkt zu haben. Die Delegierten wollten ausloten, ob die Verhältnisse in Gaziemir tatsächlich genug Anknüpfungspunkte für eine Stadtteilpartnerschaft bieten, wie sie Edgar Hemmerich für die kommenden Jahre anstrebt. Sie sind offenbar fündig geworden. Ein Schüler des Paracelsus-Gymnasiums (PGH), der mit dem Unterstufenchor mit dabei war in Gaziemir, einem Stadtteil der türkischen Millionenmetropole Izmir, formuliert es so: „Die Türken sind ja eigentlich ganz nett.“ Vielleicht meinte er damit: Ganz anders, als er sie sich vorgestellt hat.

Zu Gast waren die Delegierten aus Birkach und Plieningen in einem Teil der Türkei, der nicht durch Fremdheit provozierte. Auf den mitgebrachten Fotos zeigen Türkinnen sich in luftiger Sommermode, das Haar unverhüllt. Izmir liegt schließlich an der türkischen Riviera, an der Bier und Bikini zum Lebensstil gehören, eine afghanische Burka dagegen wohl für nicht für minder großes Entsetzen sorgen würde wie in Westeuropa.

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