Wulff benennt unverblümt die Defizite der Türkei / Von Thomas Schmid

Bundespräsident Wulff hat der türkischen Regierung nicht nach dem Mund geredet. Sein Plädoyer für Religionsfreiheit war mutig.

Ob Papst, Bundeskanzlerin, Außenminister oder Bundespräsident: Reden westlicher Repräsentanten, deutscher zumal, in der Türkei sind immer heikel und eine Gratwanderung. Allen Beschwörungen zum Trotz sind die Beziehungen nie normal, entspannt und routiniert.

Einer eigentümlichen Gereiztheit auf türkischer Seite, die stets auf der Lauer liegt, steht eine oft geradezu pädagogisch motivierte Rücksichtnahme der Gäste gegenüber, die den strategisch wichtigen Partner nicht vergrätzen wollen. In der Regel geht die Angelegenheit lau aus, gewonnen hat der, der nicht angeeckt ist. Keine guten Voraussetzungen für rednerische Glanz- und Kunststücke.

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