”Wir brauchen eine Willkommenskultur“

Maria Böhmer, die Staatsministerin für Integration der Bundesregierung von der CDU, hat in Deutschland eine “ehrliche Willkommenskultur“ gefordert. In der Passauer Neue Presse erklärt die Ministerin: „Zuwanderung und Integration müssen von Beginn an Hand in Hand laufen“. Auch wenn die Neuankömmlinge qualifizierte Fachmitarbeiter sind, dürfen sie nicht alleine gelassen werden, so Böhmer: „Sie brauchen spezielle Integrationsprogramme. Wie zum Beispiel beim Erlernen der Sprache oder Unterstützung, um sich in unserem Land zurechtzufinden.“

Die Ministerin betonte vor dem Beginn des 6. Integrationsgipfels in Berlin, dass dieses “wichtig für die Einheit des Landes“ ist. In keinem anderen Land der Welt bittet die Staatsführung zu solch einem Treffen, erklärt Böhmer und sagt: „Wir reden nicht übereinander sondern miteinander“. Es gibt viele messbare Erfolge, so die Staatsministerin und: „Wir haben vieles erreicht. Auf diesem Gipfel werden wir nun eine Zwischenbilanz ziehen.“

Memet Kılıç, Bundestagsabgeordneter der Grünen, bewertet Böhmers Forderung als eine “verspätete Forderung“. Er wies darauf hin, dass für eine Willkommenkultur auch das Recht auf die doppelte Staatsbürgerschaft für alle garantiert werden muss und: „Es reicht nicht die Migranten aufzufordern die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Die Bundesregierung muss den Migranten den Weg öffnen ihre Staatsbürgerschaft zu schützen.“

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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