Vier Türkinnen bekommen die Integrationsmedaille

Die Staatsministerin Maria Böhmer hat zum dritten Mal Menschen für ihre besondere Verdienste und Engagements um die Integration mit der “Integrationsmedaille“ ausgezeichnet. Vier der acht Preisträger sind Türkinnen, die für ihre Projekten gewürdigt wurden.

Nurdane Görgün aus Offenburg, Mübeccel Koçer aus Düren, Nevin Şahin aus Hildesheim und Aslı Peker Gaubert aus Berlin bekamen ihre Medaillen von der Staatsministerin überreicht. Bei der Preisverleihung im Bundeskanzleramt sagte Böhmer: „Die Integration in Deutschland ist an einem viel positiveren Punkt angelangt als man denkt. Die Integrationsphase läuft sehr gut und das wird auch so weitergehen.“ Sie betont, dass Angela Merkel sich wie kein anderer Kanzler vor ihr für die Integration engagiert und fügt hinzu, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl sich steigert, wenn Migranten sich in die Gesellschaft einbringen.

Die Preisträgerinnen haben die Medaillen für ihre Engagements mehr als verdient. Nurdane Görgün Dialogbeauftrage der DITIB Merkez Moschee in Offenburg und zuständig für interreligiöse und interkulturelle Zusammenarbeit. Aslı Peker Gaubert ist Verantwortlich für viele Hilfsaktion, Sprachkurse und Frauenprojekte in Berlin Neukölln. Mübeccel Koçer aus Düren engagiert sich im Bürgerverein im Satellitenviertel und hilft vor allem Frauen, die Opfer von Gewalt werden und Nevin Şahin aus Hildesheim organisiert für Frauen Kurse zum Lesen und Schreiben zu lernen, verschiedene Sportaktivitäten und kulturelle Veranstaltungen.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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