Vater Böhnhardt entschuldigt sich

Am 78. Verhandlungstag im NSU-Prozess hat Jürgen Böhnhardt, der Vater von Uwe Böhnhardt, ausgesagt. Er betonte, dass sein Sohn bis zur sechsten Klasse keine Probleme hatte, sich aber danach veränderte. Uwe Böhnhardt trug andere Klamotten und verschwand aus dem Wohnheim, wo er untergebracht war und: „Wenn er vielleicht ein Beruf erlernt hätte, die Ausbildung zum Maurer zu Ende gemacht hätte, wäre sein Leben anders verlaufen“, so der Vater. Außerdem erklärte er, dass sie zu spät eingegriffen haben. Mitten in seiner Aussage drückte Jürgen Böhnhardt den ermordeten sein Beileid aus udn wandte sich an die Hinterbliebenen der Opfer: „Ich entschuldige mich bei allen, die von den Uwes geopfert wurden“, dabei versagte seine Stimme. Er habe seinen anderen Sohn bei ein Unfall verloren, so der Vater, der auf Nachfrage von Richter Götzl ausführlicher über den Verlust des zweiten Kindes sprach.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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