Türken wollen zurück in die Heimat

Das Präsidium für Auslandstürken und verwandte Volksgemeinschaften hat eine Umfrage unter den türkischen Auswanderern in 71 Ländern durchgeführt. Die Ergebnisse sind eindeutig ausgefallen und wurden mit SABAH geteilt.

An der Umfrage nahmen 3205 Türken aus 71 Ländern rund um den Globus teil. Die befragten Personen leben zwischen 11 und 40 Jahren im Ausland und die Hälfte von ihnen möchte für immer zurück in die Heimat kehren.  Als Hauptgrund für diesen Wunsch nannten sie die Ausländerfeindlichkeit. Die Erziehung der Kinder kam an zweiter und die religiöse Diskriminierung an dritter Stelle.

Der Präsident des Amtes für Auslandstürken und verwandte Volksgemeinschaften Kemal Yurtnac machte deutlich, dass die Ausländerfeindlichkeit auch in anderen Umfragen in den Focus gerückt ist. Yurtnac weiter: „Die Länder, in denen unsere Bürger leben, müssen Vorsichtsmaßnahmen treffen. Wir werden niemals aufhören sie zu unterstützen. Diese Umfrage lieferte wichtige Daten, um die aktuelle Lage zu erfassen und den Blick auf die Türkei zu erkennen“.

Auf die Frage „Denken Sie darüber nach für immer in die Türkei zurückzukehren?“ antworteten 43,7% der Teilnehmer mit „Ja“, während 32,4% mit „Ich bin unentschlossen“ antworteten. 49% der Migranten in Deutschland, Frankreich und Holland wollen in die Heimat zurückkehren. Mit 16,1% ist die Ausländerfeindlichkeit das größte Problem der Türken im Ausland. Die Kindererziehung folgt mit 11,8%. Dahinter steht die religiöse Diskriminierung. Als weitere Probleme wurden Arbeitslosigkeit, Chancenungleichheit, Ungerechtigkeit bei der Familienzusammenführung sowie Drogenkonsum genannt. Die Frage: „Wollen Sie Staatsbürger des Landes werden, in dem Sie leben?“ wurde von 50,2% der Umfrageteilnehmer mit „Nein“ beantwortet.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

Link: http://almanca.hukuki.net/turken-wollen-zuruck-in-die-heimat.htm
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Ein Kommentar zu Türken wollen zurück in die Heimat

  1. Sprachkrieg sagt:

    Im Grunde genommen, ist es diese andauernde Türkenfeindlichkeit aufgrund der hohen Anzahl unter den Ausländern. Die Agitationen haben es dazu geführt, dass Türken dort nicht mehr lange verweilen wollen. Nicht der Versuch diese Länder dazu zu bringen Türkenfeindlichkeit zu beheben sollte die türkische Regierung anstreben, sondern die Möglichkeiten suchen Ihr Volk in Europa für die Reintegration in die Türkei zu fördern. Hierzu sind biletarale Abkommen notwendig. Die o.g. Tatsachen sind wahrhaftig und brauchen nicht mehr lange diskutiert werden, es muss in der Welt bekannt gemacht werden soweit es möglich ist. Die Rückkehr der Rückkehrwilligen scheitert NUR an der türkischen Regierung, denn Sie sah die Türken in Deutschland Jahrzehnte lang nur als Melkkühe die Devisen in das Land bringen. Das muss sich schleunigst ändern. Hierzu Bedarf es schnelle Reaktionen und Vorbereitungen. Auf deutscher Seite wurden bereits viele Programme versucht wie die ZVA der Agentur für Arbeit. Konkrete Maßnahmen wären z.B. Die Rückzahlung der gesamten Rentenbeiträge der türkischstämmigen Versicherten nach Abgabe Ihrer Aufhenthaltsberechtigungen oder deutschen Ausweise innerhalb kürzester Zeit von 1 Monat, inkl. der Arbeitgeberanteile mit Verzinsung zu den Zinssätzen wann diese Gelder eingezahlt wurden. Desweiteren sind Solidaritätsbeiträge zurückzuzahlen inkl. der Zinsen/Zinseszinsen. Weiter müssten die Immobilien der türkischstämmigen zum Marktwert abgekauft werden. Der türkische Staat sollte dann jedem Rückkehrer die Einführung von Fahrzeugen etc, ohne Verzollung, Steuern und Gebühren ermöglichen. Das Abkommen von 1962 muss demnach aufgelöst werden. Es dürften nur Türken nach Deutschland kommen um kurzfristig Aufträge abzuwickeln, welche eine türkische Firma durch Ausschreibungen erhalten haben. Aufhenthaltsrechte dürten für türkischstämmige nicht mehr geben. Nach Abzug aller türkischstämmigen aus Deutschland müssten politische Vereinbarungen soweit wie möglich korrigiert werden. Touristische Zwecke nach Deutschland oder Türkei sollten bis auf 1 Monat beschränkt werden.

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