Türken fordern Einwanderungsministerium

Die Türkische Gemeinde in Deutschland hat sich für neue Wege in der Integrationspolitik ausgesprochen: So soll künftig ein Einwanderungsministerium das Miteinander von Deutschen und Migranten erleichtern.

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, forderte am Samstag ein „effizientes Querschnittsministerium für Teilhabe und Einwanderung“. Er warf der Bundesregierung Versäumnisse vor. Außerdem habe es eine „unsägliche Debatte über Integration“ gegeben, die die Gräben zwischen den Menschen mit und ohne Migrationshintergrund eher vertiefe. Er fügte hinzu: „Der überwältigende Teil der Menschen mit Migrationsgeschichte fühlt sich zugehörig zu dieser Gesellschaft, hat es aber satt, sich immer wieder rechtfertigen zu müssen.“

Kolat verwies darauf, dass 1961 das Abkommen zwischen der Bundesrepublik und der Türkei zur Anwerbung türkischer Arbeitskräfte für den deutschen Arbeitsmarkt geschlossen wurde. Anlässlich des 50. Jahrestages im Jahr 2011 wolle seine Organisation „viele gelungene Beispiele der Partizipation zeigen sowie Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammenbringen, um ein gemeinsames und solidarisches Wir-Gefühl zu entwickeln“.

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