Türkei kann Muskeln zeigen

Die rechtsliberale dänische Tageszeitung «Jyllands-Posten» meint am Montag zur künftigen Rolle der Türkei in der Nato:

«Einer der Hauptpunkte beim bevorstehenden Nato-Gipfel in Lissabon wird die Frage sein, inwieweit die Türkei in die Raketenabwehr der Allianz einbezogen wird. Die Bedingungen des Landes selbst sind glasklar. Sollte der Iran als Feind genannt werden, gegen den man sich verteidigen muss und der ein mögliches Ziel sein könnte, wollen die Türken nicht dabei sein. (…) Die neu erstarkte und selbstbewusste Türkei kann so mit den Muskeln spielen, weil ihre Platzierung und ihr islamisches Erbe sie für die Nato als Brückenkopf zum Iran und der übrigen islamischen Welt weitgehend unentbehrlich machen. (…) Dass die Türkei auch die militärstrategische Zusammenarbeit mit China ausbauen will (…), sagt viel über strategische Ziele. Der Nato-Gipfel wird zeigen, ob es zu einem Kniefall vor der Forderung der Türkei kommt, den Iran von der Liste der Feinde zu streichen.»

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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