Treffen der Verteidigungs- und Außenminister der NATO-Staaten

Die Staats- und Regierungschefs der 28 Mitgliedsländer sollen das Konzept auf dem Gipfel am 19. und 20. November in Lissabon beschließen. Auf dem Tagespunkt soll das Projekt über das Raketenabwehrsystem, das auch die Türkei aus nächster Nähe betrifft, stehen.

Aus diesem Anlass sind die NATO-Außen- und Verteidigungsminister zum ersten Mal in der Allianz-Geschichte auf einer gemeinsamen Tagung zusammengekommen.

Der NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte gestern vor dem Treffen der Außenminister- und Verteidigungsminister der Allianz in Brüssel, die NATO müsse die 900 Millionen Menschen in ihren 28 Mitgliedstaaten vor „modernen Bedrohungen“ schützen. Rasmussen erklärte, die Verteidigung der NATO-Mitglieder sei auf dem Grundsatz. Er sagte außerdem, die Türkei sei in dieser Hinsicht wegen ihrer geographischen Lage ein guter Ort für den Aufbau der Raketenabwehr.

Das System soll in der Schwarzmeer Region, im Osten und im nordöstlichen Teil –Anatoliens aufgebaut werden. Bei diesen zwei Themen zögert die Türkei. Den Presseberichten zufolge will Davutoğlu den NATO-Plänen zum Aufbau des Raketen-Systems in der Türkei nur zustimmen, wenn alle Mitglieder der Allianz von einer konkreten Bedrohung aus dieser Weltgegend überzeugt sind.

Die endgültige Entscheidung über den Stationierungsort soll beim NATO-Gipfel im November in Portugal fallen.

(Diese Pressemitteilung ist vom Presse- und Informationsamt der Republik Türkei entnommen.)

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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