Schock an der Grenze

Der 46-jährige Zeki Serin kam gerade gut gelaunt aus dem Heimaturlaub in Düsseldorf an, konnte sich jedoch an seine neue Wohnadresse nicht mehr erinnern, sodass er die Frage der Grenzbeamten im Flughafen nicht beantworten konnte. Daraufhin wurde er am gleichen Tag in die Türkei zurückgeführt. Da sein Aufenthaltserlaubnis ungültig abgestempelt wurde, konnte er nicht mehr nach Deutschland zurückkehren, wo er seit 17 Jahren lebte.

Von seiner Heimatstadt Pasinler aus rief der geschockte Mann SABAH an, weil er nicht mehr wusste, was er tun sollte. “Ich kann das, was ich erlebt habe, nicht begreifen. Ich bin von Aachen nach Saarbrücken umgezogen und hatte die neue Adresse nicht im Kopf”, so Serin. Der Pressesprecher der Grenzschutzpolizei im Düsseldorfer Flughafen, Jörg Bittner, hält das Verhalten der Polizei doch für richtig und erklärte: “Seine Wohnanschrift in Deutschland ist unbekannt. Er sollte sich polizeilich anmelden. So wurde angenommen, dass er seit mehr als 6 Monaten nicht mehr in Deutschland wohnt und wurde deshalb in die Heimat zurückgeführt. Gegen diesen Bescheid kann er jedoch Widerspruch einlegen!”, so Bittner gegenüber SABAH.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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