Sarrazins Ehefrau Ursula erzieht auf eine unbeliebte Art und Weise

Die für Aufruhr sorgende Sarrazin-Debatte nimmt kein Ende. Die Ehefrau Ursula Sarrazin unterrichtet in einer Berliner Grundschule und fällt durch Ihre autoritäre Art und Weise negativ auf. Sie bringe ihre Schüler zum Heulen. Die Elternsprecher in der Rheinhold-Otto Grundschule haben sich beschwert, dass Ursula Sarrazin als Lehrerin keine professionelle pädagogische Fähigkeiten besitze. Ihre Unterrichtsmethoden seien nicht effektiv und inakzeptabel. Die Unbeliebtheit hätte nichts mit der Kritik an Thilo Sarrazin zu tun. Wohlmöglich war sie auch vorher schon nicht pädagogisch gewandt. Aber nichts zur Sache, konzentrieren wir uns auf Fakten.

Abgesehen einer kritischen Medienresonanz hat Frau Sarrazin keinen positiven Eindruck hinterlassen. In der Online-Ausgabe der Berliner Morgenpost (Montag) heisst es, dass Frau Sarrazin sich mit einem Schreiben an den Vorsitzenden des Landeselternausschusses, Günter Peiritsch, gewandt und diesem rechtliche Schritte angedroht hätte. Im Schreiben heisst es: „Ihre öffentlichen Äußerungen erfüllen den Tatbestand der üblen Nachrede. (…) Hier wird ein Wahlamt von Ihnen missbraucht. Sollte sich die üble Nachrede wiederholen, behalte ich mir rechtliche Schritte vor“. Herr Peiritsch kenne weder sie noch ihre Unterrichtsmethoden, sagte Ursula Sarrazin am Sonntag Morgenpost Online.

Wir fassen nun zusammen: Ursula Sarrazin nimmt diese Drohungen nicht hin und gibt der Presse bekannt, dass sie sich bedroht fühle und gegen sie eine „Kampagne“ eröffnet worden ist, um sie herauszuekeln. Die Aktion der Eltern, unter denen auch ein türkischer Sprecher sei, spricht eher dafür, dass sie es satt haben, ihre Kinder zu trösten, weil sie einer autoritären Lehrerin nicht gewachsen sind. Vielleicht fühlte sich Frau Sarrazin auch bisher von den Medien im Zusammenhang der Sarrazin-Debatte bedroht, letztendlich sollte sie gegenüber Kollegen und Eltern einen Standpunkt in Bezug auf ihren Ehemann signalisieren. Unglücklicherweise ließen sich ihre Signale in Form einer autoritären Art und Weise nicht nachvollziehen. Diese Drohungen sollten sie dazu bewegen, sich pädagogisch zu entwickeln. Entweder jetzt oder nie! Nur eine Frage am Rande: Sollte sie mit der Erziehung nicht bereits im Hause „Sarrazin“ anfangen?

Frankfurt – Gülcihan Güllüoglu

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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