Roth kritisiert Verhaftung von Journalisten

Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grüne Claudia Roth, durfte wegen Terrorverdacht inhaftierten Journalisten Nedim Şener und Ahmet Şık in der Strafanstalt Silivri nicht besuchen. Der Besuch konnte deswegen nicht stattfinden, weil die Staatsanwaltschaft dies nicht erlaubte. Vor dem Strafanstalt gab die schillernde Politikerin folgende Erklärung ab: „ Ich kann es nicht fassen, dass man so mit mir umgegangen ist. Die Staatsanwaltschaft hat zuerst zugesagt, und danach seine Entscheidung revidiert. Von hier aus plädiere ich an Ministerpräsident Erdoğan und an seine Regierung. Um zu überleben brauchen wir Brot und Wasser. Damit die Demokratie lebendig bleibt, braucht sie Presse und Meinungsfreiheit. Ansonsten geht die Demokratie als solches zugrunde. Ich verstehe nicht, warum diese beide Journalisten seit gut fünf Monaten in der Untersuchungshaft sind. Ich verspreche euch. Um die Pressefreiheit, damit Nedim Şener und Ahmet Şık unangefochten ihren journalistischen Tätigkeiten ausüben, werde ich alles tun“. Roth betonte zudem, dass sie ein Beschwerdebrief beim türkischen Justizministerium und an Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan anreichen wird. Die grüne Vorsitzende verließ das Strafanstalt gemeinsam mit der Ehefrau von Ahmet Şık, Yonca Şık zusammen. Nedim Şener und Ahmet Şık wird eine Mitgliedschaft einer Terrororganisation vorgeworfen, die die Regierung von Recep Tayyip Erdoğan stürzen will.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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