Rassismus im Kindergarten

Die Amadeu Antonio Stiftung hat in einer Studie das Thema ”Rassismus im Kindergarten“ untersucht. Demnach ist Rassismus nicht nur zwischen Schulkindern und Jugendlichen verbreitet, es findet bereits im Kindergarten seinen Weg in den Alltag. In einer Erklärung der Stiftung heißt es, dass rassistische Eltern ihren Kinder eintrichtern, nicht mit Kindern, die ihrem Aussehen nach Fremde sind, zu spielen. Sie wollen auch nicht, dass ihre Kinder dunkelhäutigen oder brünetten Kindern zu Nahe kommen.

Heike Radvan, die im Auftrag der Amadeu Antonio Stiftung die Untersuchungsergebnisse ausgewertet hat, erklärt, dass Rassismus im Kindergarten nicht nur wie vermutet in Ostdeutschland verbreitet ist. Radvan: „Die erschreckende Diskriminierung im Kindergarten findet nicht nur in den Bundesländern Sachsen oder Mecklenburg Vorpommern, sondern auch in Schleswig.Holstein und Baden-Württemberg statt.“

Die gleiche Untersuchung offenbart, dass rechtsextreme Familien für sich leben und kein Kontakt zu anderen Kulturen haben. Besonders in kleineren Wohngebieten versuchen rechtsextreme Familien ihre Kinder in gleichen Kitas unterzubringen. Die Amadeu Antonio Stiftung, die 1990 in Deutschland gegründet wurde und nach Amadeu Antonio benannt ist, der von Neo-Nazis umgebracht wurde, ist für ihre Anti-Rechts Aktivitäten bekannt.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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