Protest in Istanbul

In Istanbul zogen Männer aus Protest in Miniröcken durch die Innenstadt, nach dem eine Studentin in der Türkei ermordet wurde.
Die Zahl der brutalen Morde an Frauen in der Türkei wächst stetig an seit dem Tayip Erdogan an der Macht ist. Seine islamisch-konservativ ausgerichtete Politik passt nicht mit der Realität der Gesellschaft überein, zudem sieht die Realität der Frau so aus, dass sie Arbeiten gehen muss und durch die Produktionsverhältnisse innerhalb des Landes immer aufgeschlossener und gebildeterer wird. Selbstständiger und Weltoffener, sie sehnt sich zu Recht nach Gleichberechtigung. Die Jugend ist aufgeschlossener als früher, ihr drang nach Freiheit, Bildung und Zukunft ist ein klarer Widerspruch zu der betrieben Politik der AKP – Regierung.
Angesichts der stetig Steigenden Zahl von brutalen Morden an Frauen protestierten türkische Männer in Miniröcken gegen die Gewalt an Frauen ihrem Land. Die Demonstration erinnerte an die Ermordung der Studentin Özgecan Aslan vergangene Woche. Sie wurde nach einem Vergewaltigungsversuch von einem Busfahrer ermordet. Seither ist wieder eine landesweite Debatte entstanden über die Ursachen der verbreiteten Gewalt gegen Frauen. Das ganze Land scheint entrüstet zu sein, aber diese Tatsachen existieren nun mal.
Allein 2014 wurden in der Türkei ca. 323 Frauen von Männern ermordet (Grauziffer wahrscheinlich höher). Hier wird die Schuld aber bei den Frauen gesucht, zumindest in islamisch-konservativen Kreisen und innerhalb der Regierung. Frauen tragen wohl viel zu sehr aufreizende Kleidung und dies sei wohl mitverantwortlich für die Gewalttaten. Einige junge Männer sehen dies nicht so und zogen sich deshalb für die Demo Röcke an.
Was denkt ihr?
Wir würden gerne eure Meinung hören. Was sind die Ursachen für Gewalt gegen Frauen? Schreibt uns eure Meinung.

Detaillierte Post auf Yeni Hayat – Neues Leben » Deutsch

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