Özoğuz wird Staatsministerin für Integration

Aydan Özoğuz, stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD und Bundestagsabgeordnete, wird die erste Frau mit türkischen Wurzeln am Kabinettstisch. Im Rahmen der Großen Koalition wird die 46-jährige Politikerin aus Hamburg Integrationsbeauftragte der Bundesregierung. Sie übernimmt das Amt von Staatsministerin Maria Böhmer.

Nach ihre Benennung sagte Özoğuz zu SABAH Avrupa: „Ich bedanke mich herzlich für die Glückwünsche für meine Berufung in dieses Amt. Mir ist bewusst, dass die Aufgabe als verantwortliche Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration keine leichte ist. Aber ich glaube, dass ich mit meiner langjährigen Erfahrung in diesem Gebiet und meine Beteiligung an Maßnahmen zu diesen Themen, in der Lage bin diese Aufgabe zu bewältigen.“

Özoğuz ist die Tochter türkischer Gastarbeiter, die 1958 nach Deutschland kamen. Der Vater aus Gaziantep, die Mutter aus Trabzon. Sie wurde 1967 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium der englischen Literatur und Spanisch, machte sie ihren Magister in Personalwirtschaft. Bereits während des Studiums war sie Mitglieder und zwei Jahre aus Vorsitzende der türkischen Studentenvereinigung in Hamburg. Sie wird 1989 deutsche Staatsbürgerin und tritt in die SPD ein. Von 2001 bis heute hat sie sich vom Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft zur Ministerin im Bundestag hochgearbeitet. Özoğuz ist mit dem Hamburger Innensenator Michael Neumann verheiratet und hat ein Kind.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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