NSU-Prozess: SABAH ist dabei!

Das Münchener Oberlandesgericht hat am Vormittag unter Aufsicht des Notars Dieter Meyer die Journalistenplätze im NSU-Prozess ausgelost.

SABAH Europa hat als eine von vier türkischen Medien einen festen Platz im Gerichtssaal bekommen und kann am Prozess teilnehmen. Neben SABAH werden auch Hürriyet, Evrensel und Al Jazeera/Büro Istanbul direkt aus dem Saal berichten können ebenso wie die türkische Nachrichtenagentur IHA. Wie das Gericht bekannt gab haben sich 36 türkische Medienanstalten um einen Akkreditierungsantrag gestellt.

Im SABAH Europa Büro in Mörfelden bei Frankfurt ist man zufrieden über den Ausgang der zweiten Akkreditierungsrunde. Chefredakteur Mikdat Karaalioğlu und der stellvertretende Chefredakteur Ismail Erel erklären: „Wir freuen uns sehr, dass wir einen Platz bekommen haben und live an der Verhandlung teilnehmen können.“

Insgesamt haben sich 900 Journalisten um einen Platz beworben, die nach Medienanstalten zusammengelegt wurden. 30 Anträge wurden abgewiesen, weil sie die Anforderungen nicht erfüllten. An der Auslosung nahmen somit 324 Bewerbungen teil.

Ursprünglich wurden die Presseplätze nach dem Prinzip “Wer zu erst kommt“ vergeben. Kein türkischer Pressevertreter bekam dabei einen Platz im Gerichtsaal Daraufhin reichte die türkische Zeitung SABAH Europa einen Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht ein, dem stattgegeben wurde. Nach der Karlsruher Entscheidung entschied sich das Oberlandesgericht in München für ein Losgefahren und verschob den Prozessbeginn auf den 6. Mai.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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