NRW: Mehr Migranten bei der Stadt

Acht Kommunen in NRW mit hoher türkische Einwohnerquote werden die interkulturelle Offensive im Bundesland, die mehr Migranten in öffentlichen Ämtern und Stadtverwaltungen fordert, unterstützten. Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Herne, Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Duisburg haben mit dem Integrationsministerium NRW ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet.

Unter dem Motto ”Vielfalt verbindet“ wurde die Landesinitiative in Herne von der Schirmherrin Zülfiye Kaykın, Staatssekretärin im Integrationsministerium NRW, und den Vertretern der Verwaltungsämter unterschrieben. Mit diesem Abkommen verpflichten sich die Kommunen, die interkulturellen Kompetenzen ihrer Mitarbeiter zu stärken, Vielfalt als Chance und Zukunftsaufgabe aufzugreifen sowie Diskriminierungen und Ausgrenzungen zu verhindern.

Kaykın betont, dass diese Initiative eine Priorität der Landesintegrationspolitik ist und: „Der Vielfalt in unseren Städten ist eine große Quelle. Es ist erfreulich, dass acht Städte gemeinsam agieren, um diese Quelle zu nutzen.“ Der Gastgeber Horst Schiereck, Oberbürgermeister von Herne, erklärte, dass die Bildung und Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Zeiten der Globalisierung und mangelnde Bevölkerungswachstum  eine große Bedeutung bekommen hat und der Bedarf an interkulturellem Personalpolitik gewachsen ist.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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