Konvention zum Schutz vom Frauen

Der Europarat hat gestern eine Konvention zum Schutz von Frauen vor Gewalt verabschiedet. An dem Treffen des Ministerkomitees des Europarats in Istanbul nahmen Vertreter aus den 47 Mitgliedsstaaten teil. Die Konvention soll Frauen besser vor Gewalt und häuslichen Übergriffen schützen. Zu den 13 europäischen Ländern, die das Dokument unterzeichneten, gehörten unter anderem Deutschland, Frankreich, Spanien und Griechenland. Auch die Türkei als Gastgeberland der Beratungen schloss sich der Konvention an. Das Dokument schreibt beispielsweise vor, dass die Gleichheit von Mann und Frau in den nationalen Verfassungen und dem jeweiligen Rechtssystem der Unterzeichnerstaaten verankert sein muss und sämtliche diskriminierenden Vorschriften abgeschafft werden müssen. Zugleich legt die Konvention fest, dass konkrete Hilfsangebote für betroffene Frauen geschaffen und die Menschen über Bildungsangebote für das Problem sensibilisiert werden sollen.

Unter anderem hat die Türkei die turnusmäßige Ratspräsidentschaft des Ministerausschusses des Europarates an die Ukraine übergeben. Außenminister Ahmet Davutoğlu gab bei der Konferenz Informationen über die Arbeiten, die während der türkischen Ratspräsidentschaft geführt sind. Die Türkei werde zum ersten Mal in der Geschichte des Europarates tiefe Spuren hinterlassen haben, so Davutoğlu.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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