Kein Visum für die Haft im Gefängnis / Von Martin Oehlen

Der Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli ist zurück in Köln. Am Donnerstag landete er in Wahn. Vor fünf Monaten wurde er bei seiner Einreise in die Türkei verhaftet. Doch auch seine Heimreise verlief nicht unproblematisch.

Dogan Akhanli ist zurück in Köln. Der Kölner Schriftsteller, der vor fünf Monaten bei seiner Einreise in die Türkei verhaftet und erst nach vier Monaten wieder auf freien Fuß gesetzt worden war, landete gestern Nachmittag in Wahn.

Allerdings war Akhanli zuvor beim Einchecken am Istanbuler Flughafen noch einmal festgehalten worden, so dass er seinen gebuchten Flug verpasste. Ihm wurde bei der Passkontrolle vorgeworfen, sich illegal in der Türkei aufgehalten zu haben und einen illegalen Ausreiseversuch zu unternehmen. Der bürokratische Hintergrund: Der Autor hatte sich aufgrund seiner Haftzeit länger als drei Monate in der Türkei aufgehalten – dafür benötigt ein deutscher Staatsbürger wie Akhanli ein Visum.

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