Justiz verhängt 162 Haftbefehle

Im Putsch-Prozess gegen hochrangige türkische Armeeangehörige hat die Staatsanwaltschaft die Inhaftierung von 162 Angeklagten beantragt. Die Justiz befürchtete Flucht- und Verdunklungsgefahr. Die Anklage fordert jeweils bis zu 20 Jahre Haft.

Istanbul – Im Prozess um einen mutmaßlichen Putschversuch hat ein türkisches Gericht in Istanbul die Inhaftierung von 162 ehemaligen Armeeangehörigen angeordnet. 133 von ihnen, darunter der frühere Marinechef Özden Örnek und der Ex-Luftwaffenchef Ibrahim Firtina, seien bei der Verhandlung am Freitag anwesend gewesen, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu.

Gegen weitere 29 Beschuldigte, unter ihnen der Hauptangeklagte und General außer Dienst, Cetin Dogan, erging demnach in Abwesenheit Haftbefehl. Nach Angaben des türkischen Fernsehsenders NTV wurden Örnek und Firtina direkt aus dem Gerichtssaal in ein Gefängnis gebracht. Den Angeklagten drohen 15 bis 20 Jahre Haft.

 

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