Integrationsziel: Mehr Migranten im öffentlichen Dienst

In Berlin fand gestern unter dem Vorsitz der Bundeskanzlerin Angela Merkel der 5. Integrationsgipfel statt. An dem Treffen im Kanzleramt nahmen der deutsche Innenminister Hans Peter Friedrich, die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer, Bildungsministerin Annette Schavan, Familienministerin Kristina Schröder und weitere 120 Minister, Länderchefs und Verbandsvertreter teil.

Die Bundeskanzlerin begrüßte alle Teilnehmer persönlich und führte mit einigen von ihnen Smalltalk. Auf dem Gipfel wurde der „Nationale Aktionsplan Integration“ verabschiedet. Die Schwerpunkte darin sind die Sprachförderung der Migranten sowie Migranten im öffentlichen Dienst. Merkel sagte, dass es in dem Plan im Kern um konkrete Ziele geht und fügte hinzu: „Wir müssen verbindlicher werden in unseren Zielsetzungen. Wir müssen vor allem von den Modellprogrammen schrittweise zu dauerhaften Angeboten für eine verbesserte Integration kommen“.

Besonders im öffentlichen Dienst sind Migranten mit 9,9% zu wenig vertreten, so Merkel und: „Ein Beispiel ist die freiwillige Feuerwehr. Unter den 1,3 Millionen ehrenamtlichen Feuerwehrleuten ist die Anzahl der Migranten noch viel zu niedrig!“. Die CDU-Politikerin Maria Böhmer fordert mehr Polizisten, Lehrer und Verwaltungsangestellte mit ausländischen Wurzeln. Darüber hinaus gelte es, diejenigen im öffentlichen Dienst fortzubilden, die Personalentscheidungen treffen.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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