Hürriyet: Verkauf an Springer?

Die türkische Mediengruppe Dogan Yayin ist in der Türkei in einen milliardenschwere Steuerprozess verstrickt – die Rede ist von 2,4 Milliarden Euro Bußgeldern. Nun soll mit dem Massenblatt „Hürriyet“ das Zugpferd des Konzerns verkauft werden.

Die Tageszeitung „Hürriyet“ ist bei den in Deutschland lebenden Türken und in der Türkei selbst äußerst beliebt. Dort werden täglich fast eine halbe Million Exemplare verkauft. Insgesamt kommt die Dogan-Gruppe auf einen Anteil von 30 Prozent am türkischen Medienmarkt.

Bieterverfahren läuft

Laut Meldungen der Nachrichtenagentur „Reuters“ können Interessenten nun bis zum 1. Februar ihr Gebot abgeben. Besonders der deutsche Springer-Konzern wird als Interessent für das Blatt gehandelt.

Milliarden-Deal mit Springer?

Springer hatte bereits in der Vergangenheit den deutschen Vertrieb der Zeitung übernommen und unterhält enge Beziehungen zu Dogan Yayin, unter anderem durch Beteiligungen an der TV-Sparte. Der Kaufpreis dürfte Schätzungen zufolge bei mindestens 1,2 Milliarden Euro liegen. (phs)

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