Huber: Traurig über Prozessverschiebung

Ayhan Sefer Üstün, Vorsitzender der Menschenrechtskommission der Großen Türkischen Nationalversammlung (TBMM), hat mit einem Mitarbeiterstab im Rahmen ihrer Deutschlandreise auch das Oberlandesgericht in München besucht.

Der Gerichtspräsident Karl Huber empfing Sefer am Eingangstor und gab kurze Informationen über den NSU-Prozess. Huber erklärte, dass das Gericht gut auf den Prozess vorbereitet ist, er es aber bedauert, dass sie den Verhandlungsbeginn verschieben mussten. Das Ziel ist, dass der Prozess im Rahmen eines Rechtsstaates sicher stattfindet, ohne jemanden zu gefährden, so Huber. Er hofft, dass durch das neue Akkreditierungsverfahren ausreichend türkische Journalisten beim Prozess dabei sein können.

Huber bedankte sich bei dem türkischen Komitee. Üstün erklärte: „Wir hoffen, dass die Diskussionen um diesen Prozess so schnell wie möglich ein Ende nehmen und sich alles auf das eigentliche Thema konzentriert.“ Er betonte, dass er an die Unabhängigkeit und die Objektivität des Gerichtes glaubt.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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