HSH Nordbank eröffnet in Rechtsstreit mit Reederei neue Front

Hamburg (Reuters) – Die HSH Nordbank eröffnet in ihren zahlreichen Rechtsstreitigkeiten eine neue Front:

Das Institut erwägt nach Angaben vom Mittwoch, das Urteil türkischer Gerichte im Streit mit einer Reederei um Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte überprüfen zu lassen. Nach Darstellung der Bank war der Fall in der Türkei in zweiter Instanz zunächst zugunsten der HSH entschieden worden. Anschließend habe das gleiche Gericht eine Neubewertung vorgenommen und den Fall wieder an die erste Instanz zurückverwiesen, die bereits gegen die HSH geurteilt hatte.

Das Gericht sprach der Reederei Schadensersatzansprüche zu, legte deren Höhe aber noch nicht fest. Nach Angaben des Hamburger Rechtsanwalts Klaus Landry, den die HSH Nordbank als Koordinator für ihre zahlreichen Rechtsstreitigkeiten hinzugezogen hat, geht es um eine Summe von 80 Millionen Dollar. Dafür habe die Bank eine Sicherheit von 72 Millionen Dollar geleistet. Der Rechtsstreit hatte damit begonnen, dass die HSH vor einigen Jahren von ihr finanzierte Schiffe zwangsversteigerte, als die Reederei in Zahlungsschwierigkeiten war. Dagegen zog die Reederei vor Gericht.

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