Frieden und soziale Kämpfe verbinden

Frieden und soziale Kämpfe verbinden

Wenn man meinte, dass die Erfahrung von zwei Weltkriegen der herrschenden Politik die Unsinnigkeit von Krieg und Zerstörung beigebracht hätte, hat man sich getäuscht. Viele kleinere und größere Kriege passierten seitdem und passieren gerade aktuell weiter. Trotz Leid und Flucht gehen Kriege und ihre Vorbereitungen durch Aufrüstung auf Rekordniveau weiter. Kriege gehören zum Kapitalismus, wie die Faust aufs Auge, denn allein im vergangenen Jahr wurden weltweit insgesamt 2,1 Billionen Dollar für Waffen und Militär bereitgestellt.

Kriege, die Menschen und Natur vernichten, breiten sich gefährlich aus. Die Völker der Welt und die Menschheit werden bedroht. Doch ist die Kehrseite von Herrschafts- und Teilungskriegen für einige Rüstungs- und Energiemonopole und Waffenhändler wiederum Milliarden Gewinne. Sogar kleine Krümmel vom 2,1 Billionen schweren Kuchen bedeuten unbegrenzte Möglichkeiten für die Nutznießer von Kriegen, egal auf welcher Seite sich diese befinden. Flucht und Vertreibung, Tod und Vergewaltigung sind maximal Kollateralschäden für die Kriegstreiber, die weder Moral noch Anstand kennen und sich bei jedem Konflikt die Hände reiben. Während Rhein-Metall, Heckler&Koch, Siemens, Shell, Total oder Exxon mit ihrer Kriegspolitik Rekordgewinne einfahren, wächst auf der anderen Seite die Armee der Armen mit hohen Kosten, steigenden Energiepreisen und Inflation.

Diese Entwicklungen sind weder im Interesse des „Friedens“, noch des Volkes. Es liegt im Interesse der Reichen, der Energie- und Waffenmonopole, des Kapitals. Deutschland soll im Kampf um die Vorherrschaft um Rohstoffe auf der internationalen Arena stehen und militärisch stärker sein, als die Konkurrenten.

Die Gasumlage, der Verzicht auf Lohnerhöhungen oder geschlossene Hallenbäder wirken jetzt schon und zeigen, wer die Zeche zahlen wird: Arbeiter, Angestellte, Arbeitslose und Rentner werden mit Einmalzahlungen abgewimmelt, während Konzerne mit Milliarden Euro subventioniert werden sollen. Daher muss der Kampf um den Frieden ein fester Bestandteil des Kampfes um „Brot“, des Kampfes für ein menschenwürdiges Leben und eine gute Zukunft sein. (Ein Kommentar von DIDF-Deutschland)

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