Erdogan stellt eine dem “Schengener Abkommen” ähnelnde Vereinbarung in Aussicht

Nach der Verleihung des „Führungspreises 2010“ im Inter Continental Hotel in Beirut an Recep Tayyip Erdoğan am Rande der Konferenz arabischer Banken teilte der türkische Premier mit, dass in der Region eine Neustrukturierung, ähnlich des Schengener Abkommens, in Gang gebracht werden sollte und dies im Interesse der ganzen Region sei. In Anbetracht der Tatsache, dass in jüngster Zeit die Visapflicht der Reihe nach mit Syrien, Libyen, Jordanien und dem Libanon aufgehoben wurde, erklärte Erdoğan: „Das hat uns keinen Schaden bereitet. Im Gegenteil, es hat uns eindeutig gezeigt wie bedeutungslos diese Visapflicht ist. Was eigentlich aufgehoben wurde, war nicht die Visapflicht sondern die seit 100 Jahren andauernde Sehnsucht der Völker. Unsere Völker umarmen sich. Unsere Geschäftsmänner reisen hin und her. In der Region profitieren alle davon. Die EU verharrt auf ‚Schengen‘. Na gut, warum sollten wir auch nicht etwas Ähnliches hier machen. Was soll diese Angst, dieser Vorbehalt? Das ist nicht begreifbar. Niemand soll sich davon unwohl fühlen. Wir wollen hier in der Region Frieden, Wohlbehagen und Stabilität.“

(Diese Pressemitteilung ist vom Presse- und Informationsamt der Republik Türkei entnommen.)

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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