Eine romantische Liebesgeschichte!

Vor dem Valentinstag haben die Türkin Selin und der Halbdeutsche, Halbfranzose Jerome ihre außergewöhnliche Liebesgeschichte mit uns geteilt.

Selin studierte Archäologie an der renommierten Hacettepe Universität in Istanbul. Im Rahmen des Erasmusprogramms kam sie im Oktober nach Köln. Am 25. Tag ihres Deutschlandaufenthaltes lernte sie Jerome Göres kennen, der Grund warum sie nach ihrem Studienabschluss zurück gekommen ist. Sie hat sich für ein Masterstudium an der Universität Bonn beworben und ist angenommen worden.

Das junge lernte sich in der Zülpischerstrasse im Studentenviertel in der Nähe der Universität Köln kennen. Den ersten Schritt machte Selin, erinnert sich Jerome wie am ersten Tag und erzählt: „Selin kam mit einem Getränk in der Hand zu mir und sagte Prost. Ihr breitschultriger, türkischer Freund machte mir zuerst Angst. Wegen der lauten Musik konnten wir uns nicht wirklich unterhalten, tauschten aber unsere Nummer aus. Es vergingen drei Wochen und ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, weil ich nichts von ihr gehört hatte. Am nächsten Tag bekam ich eine SMS und wir trafen uns. Seit dem haben wir uns nicht mehr getrennt.“

Selin, die kein Deutsch konnte, und Jerome, der nicht Türkisch sprach, unterhielten sich Anfangs auf Englisch. Bei ihrem ersten Date kam Selin eine Stunde zu spät und erklärt: „Wir wollten uns auf dem Rudolfplatz treffen, aber ich habe mich verlaufen und wir haben uns in Weiden gefunden. Wir gingen in die Zülpischerstrasse. Dort hat er zum ersten Mal meine Hand gehalten und seit dem nicht mehr losgelassen.“

Letztes Jahr fuhr Selin mit Jerome nach Silifke zu ihrer Familie: „Da mein Mutter Französischlehrerin ist, konnte sie sich sehr schnell mit Jerome verständigen. Mein Vater kommunizierte mit Handzeichen. Wir haben in der Türkei viele Orte wie Istanbul, Ankara, Antalya, Nevşehir, Adana usw. bereist. Dann habe ich Jeromes Familie in Frankreich besucht. Wir passen sehr gut zu einander. Als ihn beim letzten Fest ein Schaf opfern sah, wusste ich, dass ich mich richtig entschieden habe.“

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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