Ein Türke in New York

Big Apple votiert für neue Taxis aus Bursa. Die sind energiesparend und auf die Bedürfnisse der New Yorker Chauffeure zugeschnitten.

Die Menschen in Manhattan haben gesprochen. Und im türkischen Bursa jubelt man: der dort ansässige Automobilhersteller Karsan hat gute Chancen, das nächste New Yorker Taxi zu bauen. „Das wäre ein Meilenstein nicht nur für unsere Firma sondern für die ganze Türkei“, sagt Karsan-Chef Murat Selek.

„Taxi of Tomorrow“ – unter diesem Motto sucht die New York Taxi and Limousine Commission (TLC), die städtische Taxi-Aufsichtsbehörde, bereits seit 2007 ein neues Einheitstaxi für den „Big Apple“. Fast vier Jahre später sind drei Bewerber übrig geblieben: der NV200 des japanischen Herstellers Nissan, der Karsan V1 und eine Taxi-Version des ebenfalls in der Türkei produzierten Lieferwagens Ford Transit Connect. Mit Schaubildern, die Fotos und technische Daten der drei Finalisten zeigen, streiften Mitarbeiter der TLC wochenlang durch New York und befragten Passanten, welcher Entwurf ihnen am besten gefalle. Zwei von drei Befragten entschieden sich für den Karsan V1.

Taxis sind beliebtestes Transportmittel

Als das Ergebnis der Befragung in der vergangenen Woche bekannt wurde, schoss die Karsan-Aktie an der Istanbuler Börse um 15 Prozent nach oben. Bekommt Karsan den Zuschlag, könnte das Unternehmen in den kommenden zehn Jahren 26 500 Taxis nach New York liefern.

 

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