Ein Platz für Taskörpüs Namen!

Der Hamburger Bürgermeister Scholz will einen Platz nach dem Opfer der NSU-Terrorgruppe umbenennen.

Im Rahmen seiner Bundesländerbesuche war der türkische Botschafter in Berlin, Hüseyin Avni Karslioglu, gestern in Hamburg. Nach seinem Vieraugengespräch mit dem Bürgermeister Olaf Scholz hat der türkische Botschafter erklärt, dass ein Platz in Hamburg nach Süleyman Tasköprü benannt wird. Der Türke wurde am 27. Juni 2001 in Hamburg von der Zwickauer NSU-Terrorzelle ermordet.

Kein Platz für Rechtsextremismus

Karslioglu betonte, dass Olaf Scholz sehr sensibel im Umgang mit Rassismus ist: „Der verehrte Herr Scholz hat betont, dass sie sich als Land Hamburg sehr bemühen, Rechtsextremismus auszugrenzen und ihm keinen Platz in der Gesellschaft zu gewähren. Die Reaktionen auf den Naziaufmarsch am letzten Wochenende zeigen dies deutlich und sind ein gutes Beispiel dafür. Er selbst ist sehr glücklich über diese Reaktionen und hat gesagt, dass sie einen Platz in Hamburg den Namen unseres ermordeten Bruders Süleyman Tasköprü geben werden“.

Unterstützung für Zweisprachigkeit

Später kam der Botschafter mit dem Hamburger Bildungssenator Ties Rabe zusammen und betonte, dass er die Entwicklungen im Bildungsbereich als gelungen ansieht. Gerade die Schritte die beim Thema zweisprachige Erziehung gemacht wurden verdienen seinen Respekt, so Karslioglu und: „Der Senator hat erklärt, dass sie das Thema Zweisprachigkeit noch mehr unterstützen werden“. Karslioglu traf sich auch mit dem Hamburger Innen- und Sportsenator Michael Neumann. Der Hamburger Politiker erklärte, dass sie alles tun werden um das Vertrauen der türkischen Mitbürger wiederzugewinnen, das man nach den NSU-Morden verloren hat. Außerdem setze man sich stark für ein NPD-Verbot ein, so Neumann.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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