Ein Landsberger ist Ehrenbürger einer türkischen Kleinstadt

Landsberg Wenn Gerd Enders über seinen Besuch in der Türkei spricht, dann leuchten seine Augen. Der 87-Jährige war auf Einladung des türkischen Kulturministeriums an der Schwarzmeerküste und wurde dort regelrecht hofiert. Im September 1944 hatten sich drei deutsche U-Boote auf Befehl der Marineleitung vor der Küste selbst versenkt. Der Landsberger war als junger Soldat dabei und hat seine Erlebnisse in einigen Büchern festgehalten, die auf großes Interesse in der Türkei gestoßen sind (Landsberger Tagblatt berichtete). Und so wurde er bei seiner fünftägigen Reise fast ständig von Journalisten begleitet.

Eines der versenkten Boote liegt vor dem kleinen Küstenstädtchen Karasu. Dort wurde Gerd Enders von Bürgermeister Mehmet Ispiroglu empfangen und mit dem Ehrenbürgerrecht ausgezeichnet. Einen dicken Kloß habe er dabei im Hals gehabt, erzählt der 87-Jährige. Überhaupt sei er vom Empfang und der Herzlichkeit der Menschen überwältigt gewesen. Das Kulturministerium habe zudem bei Unterbringung und Verpflegung keine Kosten und Mühen gescheut. Zum Abschluss der Reise wartete eine Suite in einem Istanbuler Fünf-Sterne-Hotel direkt am Bosporus.

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