Diskussionen um Muttersprache nimmt kein Ende

Die Diskussionen um die Rede des türkischen Ministerpräsidenten RecepTayyip Erdogan in Düsseldorf: „Ich will, dass unsere Kinder Deutsch lernen. Erst sollen sie gut Türkisch lernen“, schlugen hohe Wellen. Nach massiver Kritik von zahlreichen deutschen Politikern veröffentlichte nun die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung einen umfangreichen Artikel über Erdogans Rede. Darin schreibt die Autorin Julia Schaf, dass es keinen wissenschaftlichen Beweis gibt, dass Migrantenkinder bei der Erlernung der deutschen Sprache erfolgreicher seien, nachdem sie ihre Muttersprache gelernt haben. Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Petra Schulz behauptet dagegen in einem Interview gegenüber  Der Spiegel, die Kinder sollen zuerst die türkische Sprache erlernen, da ihre türkischen Eltern in Deutschland der deutschen Sprache nicht mächtig seien. Sie forderte  jedoch auf, mit der Erlernung der deutschen Sprache so früh wie möglich anzufangen. Die Linguistin Zerrin Konyalioglu setzt sich jedoch für die Muttersprache ein. „Ohne die Muttersprache können Kinder keine Fremdsprache lernen„, sagt sie. Ihr Projekt „Deutsch über Muttersprache“ wird von der Bundesregierung mit 2 Millionen Euro gefördert.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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