Deutschland jagt Lenas Mörders

Am Samstagabend wurde die 11-jährige Lena in einem Parkhaus in Emden missbraucht und ermordet. Die Polizei geht von einem Sexualverbrechen aus. Die zerrissene Kleidung des kleinen Mädchens weist Blutspuren auf und die ersten Hinweise deuten auf Vergewaltigung hin.

Die Videokameras zeigen einen dunkelgekleideten jungen Mann, der um 19.22 Uhr das Parkhaus betritt. 11 Minuten sieht man den gleichen Mann erneut auf den Überwachungsvideos. Schnell und entschlossen entfernt er sich vom Tatort. Die Polizei sucht diesen Mann in Verbindung mit der Tat und hat Videosequenzen mit Aufnahmen von ihm veröffentlicht.

Trotz der Aufnahmen wurde der perverse Mörder noch nicht gefunden. Die Stadt Emden hat 10.000 Euro Belohnung auf sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ausgesetzt.

In Sichtweite der Polizeiwache

Erschreckend ist, dass der Tatort, das Parkaus, sich mitten in der Stadt, in Sichtweite der Polizeiwache befindet. Eine 40-köpfige Mordkommission sucht intensiv nach dem Täter von Lena und bewertet die über 75 Hinweise aus der Bevölkerung. Werner Brandt, Leiter der Mordkommission, erklärt, dass sie jeden Hinweis eingehend untersuchen.

Emden in Schock

Bernd Bornemann (SPD), der Oberbürgermeister von Emden, erklärte, dass sie den Schmerz der Familie teilen. Am Montagabend trafen sich 1500 Emdener am Bahnhof zu einer spontanen Schweigeminute und liefen anschließend zum Tatort. Die fassungslosen Menschen waren schockiert darüber, dass in ihrer kleinen Stadt zu einem Mord an einem Kind gekommen ist. Lenas gleichaltriger Freund, der kurz vor der Tat mit ihr unterwegs zum Enten füttern war, wird zusammen mit seinen Eltern psychologisch betreut.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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