Der Countdown für Nabucco läuft

Die Türkei hat die nötige Erdgaslieferung für die für 2011 geplante 3300 km lange Nabucco-Pipeline, die Westeuropa mit dem Kaukasus und Mittelosten verbinden soll, gesichert. Vergangenen Juni hat Aserbaidschan der Türkei durch ein langfristiges Abkommen einen Erdgasverkauf aus den Gasfeldern Schach-Deniz I und Schach-Deniz II, dessen Ausbau 2014-2017 geplant wird, zugesichert. Dem Schach-Deniz Projekt zufolge wird eine jährliche Steigerung der Erdgasförderung bis zu 31 Milliarden Kubikmeter erfolgen. Die Transportkapazität der Nabucco-Pipeline soll im Endausbau 31 Milliarden Kubikmeter pro Jahr erreichen.

Unterdessen teilten auch Kasachstan und Turkmenistan mit, sie könnten Erdgas liefern. Auch der Nordteil des Iraks zeigte sich Bereit dem Nabucco-Projekt nötigen Beitrag zu leisten. Während seinem letzten Ankara-Besuch machte der Präsident der nordirakischen Region Mesut Barzani der Türkei den Vorschlag sein Erdgas niedriger als Aserbaidschan und Russland zu sichern. In den kommenden Tagen werden in Ankara neue Nabucco-Abkommen erwartet.

(Diese Pressemitteilung ist vom Presse- und Informationsamt der Republik Türkei entnommen.)

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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