Buntes Treiben im Meßkircher Schloss

Internationale Kultur und Kulinarisches bei der „langen“ Museumsnacht im Schloss Meßkirch

Meßkirch – Die lange Museumsnacht im Schloss bot eine Vielfalt von Führungen, Informationen und Darbietungen wie auch traditionelle russische und türkische Speisen. Überall wanderten Gruppen durch die ehrwürdigen Räume. Mal ging es die Schlosstreppen hoch und runter, mal in Schlangen um Stellwände herum. Nach dem Bauchtanz der Kindergruppe des Meßkircher Bildungswerks, die sich zauberhaft und bereits sehr anmutig auf der Bühne bewegten, begrüßte Landrat Dirk Gaerte die Gäste im Festsaal. Dort konnte man an den runden Tischen Platz nehmen, um genießerisch die russischen und türkischen Spezialitäten zu kosten. Danach verteilten sich die meisten in Richtung der Treffpunkte für die Führungen. Bei der Schlossführung drang die Gruppe bis in den Keller vor zu einem dunklen Winkel, in dem ein paar Motorräder des Oldtimer-Vereins standen. In diesem einzigen, ebenerdigen Raum habe sich ehemals die Küche des Schlosses befunden, erklärte Iris Kneisel. Dort hätten die Bediensteten bis zu 700 Gäste verköstigen müssen. Neben den prächtigen Kassettendecken im Festsaal erfuhren die Gäste die Geschichte der Entdeckung einer Stuckdecke im Erdgeschoss. Die Musikinstrumente deuten darauf hin, dass dieses Zimmer als Musikzimmer genutzt wurde. Kreisarchivar Edwin Ernst Weber führte durch die Ausstellung „Heimat-Erinnerungen“, wobei ihn Asghar Khoshnavaz aus dem Iran mit seinen Einwanderungserlebnissen nach Deutschland ergänzte. Für den aus der Türkei stammenden Yakup Durmazoglu waren die fehlenden Deutschkenntnisse die größte Schwierigkeit. „Ich musste als Elfjähriger, ohne ein Wort Deutsch zu kennen, in die Schule“, schildert er die Situation, die er als fürchterlich erlebte.

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