Belgien vermiest Muslimen das Opferfest!

Am 15. Oktober feiern weltweit alle Muslime das Opferfest, mit der sie dem Propheten Abraham gedenken, der eine göttliche Probe bestand indem er sich bereit erklärte seinen Sohn Ismael zu opfern.

Milliarden Muslime feiern diesen Tag mit einem Tieropfer. Wer es sich finanziell leisten kann schlachtet einen reinen Paarhufer und verteilt das Fleisch an Arme sowie Bedürftige. Kurz vor dem Opferfest hat die belgische Stadt Mechelen in Flamen nun entschieden, dass die Muslime für jedes geopferte Tier 15 Euro Steuer zahlen müssen. Während die Moscheen in der Stadt zum Boykott aufriefen, erklärte der Bürgermeister Marc Hendricks von der N-VA Partei, dass diese Steuer notwenig ist: „Um die Kosten, die durch die Tierschlachtung der Muslime entstehen zu decken.“ Hendrickx weiter: „Für die Opferung der Tiere müssen extra Grundlagen geschaffen werden. Damit das Schlachten der Tiere reibungslos abläuft, müssen wir Mitarbeiter dafür abbestellen, was zusätzliche Ausgaben bedeutet. Diese Arbeiten gehören nicht zu den Aufgaben der Stadt. Damit diese Kosten gedeckt werden können, erwarten wir von denen, die die Tiere schlachten, einen Beitrag dazu.“

Hendrickx, der für Vielfalt in der Stadt verantwortlich ist, erklärt: „Die Boykottentscheidung der Moscheen finde ich traurig, aber ich bin mir sicher, dass wir eine gemeinsame Lösung finden.“

Mesbah El Hassan, Stiftungsvorsitzender der marokkanischen Moschee in Mechelen, sagt: „Jedes Jahr nach dem Opferfest haben wir uns zusammengesetzt und nach einer Lagebesprechung über Verbesserungen und Veränderungen gesprochen. Aber dieses Jahr wurden wir ohne weiteres mit dieser Entscheidung konfrontiert. Wir hätten erwartet, das man mit uns spricht, bevor man so eine Entscheidung trifft. Zudem ist sie auch nicht gut für die Bauern, die mit Schafen handeln.“

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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