Aufführung des “Ekel“-Films soll verboten werden!

Nach Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich fordert auch die Bundesbeauftragte für Integration, Maria Böhmer, ein Verbot für die öffentliche Ausstrahlung des Anti-Islam Films “Innocence of Muslims“ in Deutschland. Böhmer bezeichnet den hasserfüllten Film als “ekelhaft“ und sagt: Das Video ist eine gezielte Provokation gegenüber den Muslimen und verletzt ihre religiösen Gefühle. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass der Film in Deutschland nicht gezeigt werden darf.“

Dilek Kolat, Berliner Integrationssenatorin, hat die Kinobetreiber in der Hauptstadt zu einem Boykott des islamfeindlichen Hassvideos aufgerufen. Die stellvertretende Parteivorsitzende der SPD, Aydan Özoğuz, erklärt, dass Rechtsextremisten das Video nutzen wollen, um Hass und Fremdenfeindlichkeit zu verbreiten. Auch die islamischen Vereine in Deutschland spreche sich für  ein Verbot des Schmähfilms aus. Ali Kızılkaya, Sprecher des Koordinationsrates der Muslime in Deutschland, bezeichnet das Video als eine “tiefgreifende Beleidigung“ und sagt, dass von freier Meinungsäußerung keine Rede mehr sein kann. Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralsrats der Muslime in Deutschland, sagt, dass die Aufführung des Films mit allen rechtlichen und politischen Mitteln verhindert werden muss.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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