“Wir haben seine Hände gewaschen”

Ein dreijähriges Kind wurde in einem Berliner Kindergarten von den Erzieherinnen gezwungen, die Hände in ein Klobecken hineinzustecken, um ein Spielzeugauto daraus zu holen. Nach dem Bekanntwerden des Falles verteidigte sich die Kindergartenleitung, dass es zu einer Erziehungsmethode gehöre und die Hände des Kindes „selbstverständlich danach gewaschen und desinfiziert worden“ seien. Die Eltern des Kindes, Familie Bozkurt, sind über solche eigenartige Erziehungsmethoden empört. Sie haben das Kind aus dem Kindergarten herausgenommen und für weitere Konsequenzen ihren Anwalt beauftragt. Vater Özgür Bozkurt dazu: „Wir haben diesen Kindergarten extra ausgesucht, weil es einer der angesehensten Berlins ist. Damit unser Kind eine bessere Erziehung bekommt, nehmen wir täglich einige Kilometer in Kauf. Was dort passiert ist, für uns unvorstellbar“.

Detaillierte Post auf SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung.

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